23.09.1999
Ist es nicht idyllisch gelegen? Kein Wunder, daß wir in einer solchen Umgebung quasi zur Entspannung gezwungen werden. Und das tun wir auch bereits den zweiten Tag. Irgendwann müssen wir aber mal aufbrechen, um einige andere Orte zu sehen. Ansonsten gibt es ja gar nichts mehr, worüber wir berichten können.
Entspannung? Selbstverständlich. Ich habe im Frühling vor 20 Jahren das erste Mal hier Urlaub gemacht und danach noch 11 Mal. Dieser Ort ist für mich etwas wie ein zweites Zuhause, und wenn ich hierherkomme, fühle ich mich fast wie jemand, der in seine alte Heimat zurückkehrt.
Aber abgesehen von diesen Gefühlen ist dies hier ein sehr schöner Flecken Erde, was ich mit ein paar Vergleichsmöglichkeiten im Rücken (u. a. Kapregion in Südafrika und Kalifornien) vielleicht sagen darf. Fast unmittelbar südlich der Lagoa beginnt eine Steilküste, die immer rauher wird, und nur 15 Autokilometer von der Lagoa entfernt liegt das Cabo Espichel, ein steiles, schroffes Kap, das wir heute besucht haben:
Also doch wenigstens etwas Aktion! Der Blick vom Kap war schon großartig, wenn das Wetter auch etwas diesig war, so daß uns eine weite Sicht verwehrt wurde. Ein nettes Erlebnis war allerdings, daß - als Sören von mir gerade ein Foto machen wollte - ein deutscher Tourist uns ansprach und fragte, ob wir nicht beide auf das Bid wollten. Und wir wollten. Zwei typische Urlauber an einem typischen Urlaubsort auf einem typischen Urlaubsfoto.
Here come the Men in Black... Dazu läßt ja nicht viel sagen. Beenden wir unseren heutigen Bericht mit einem Cliffhanger:
Vortag: 22.9.1999