19.09.1999

Rom sehen und sterben? Mindestens an Reizüberflutung - und darum wird dieser Bericht auch sehr kurz, weil mir die technischen Mittel fehlen, lange und ausführlich - und ordnend! - diese Stadt darzustellen, die nicht umsonst die "ewige" heisst, aber ebenso "die chaotische" heissen könnte. Das beginnt beim Verkehr und endet noch lange nicht bei der Hektik der Kellner, die Bestellungen entgegennehmen wie Broker an der Wallstreet Verkaufsaufträge während einer Baisse (Motto: "Cappucino fällt"...) Das Wunderbare an der Stadt aber ist natürlich, dass man Sehenswürdigkeiten nicht beSUCHEN muss, sondern sie ständig findet. Man weiss schon gar nicht mehr, wohin vor lauter Geschichte - sogar der olle Goethe, der doch schon in Deutschland genug gefeiert wird, hat ausgerechnet an der Prachtstrasse, dem Corso, gewohnt und dort sein eigenes Museo.

Aber all das nur in Kürze - ich werde meine Gedanken ordnen müssen und dann mehr berichten.

Ciao aus Rom!