1.6.2000Endlich! Zeit zum Entspannen, Zeit für den Strand und das Meer! Heute waren ein paar Stunden auf einer der vor der Küste gelegenen Inseln eingeplant, bevor es gegen 7 Uhr abends mit dem Flieger via Kuala Lumpur gen Deutschland zurückgeht. Ein halber Tag Badeurlaub - und vor allem: Gelegenheit zum Schnorcheln, um die von bunten Fischen bevölkerten flachen Wasser mit ihren Korallenriffen zu erkunden. ![]() Im Regen übers Meer: Auf dem Weg zur Insel Manukan Völlig durchnäßt auf Manukan angekommen, war es ein Genuß, ins warme Meer steigen zu können. Das Schwimmen mit Schnorchel und Schwimmflossen gab mir das Gefühl, mich durch ein Aquarium zu bewegen: Überall um mich herum kleine und große Fische - und leider auch eine Qualle, deren Gift aber nur kurzzeitigen Juckreiz auslöste. Während von oben dichter Regen herabprasselte, blickte ich hinunter auf den Meeresgrund. Unangenehm wurde erst die Rückfahrt, und ich beneidete ein wenig die Leute, die einen solchen Schnorchelausflug bei dem für Sabah typischen guten Wetter genießen dürfen. ![]() Naß und Naß gesellt sich gern: Extravagant-Redakteur Christoph Reisner und der Autor dieser Seiten Und jetzt heißt es auch schon gleich Abschied nehmen zu müssen von Sabah. Wie gern würde ich ein paar Tage Urlaub dranhängen und noch ein bißchen das Meer und die Sonne (die schon wieder zurückkommt) genießen. Aber Sabah läuft mir ja nicht weg - ich werde wiederkommen. Und so erschütternd das Schicksal der Geiseln von Sipadan ist - in Deutschland sollte man sich nicht zu sehr von einem solchen Ereignis abschrecken lassen. Malaysia ist eigentlich ein sicheres Land, und Risiken gibt es immer. Für die wenigsten wird man so entschädigt wie hier. © S. Eberhardt |